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ZADEL


Zadel war schon um 1074 und 1079 (Erstbenennung) Zentrum eines Burgward-Bezirkes und als der einzige Burgward östlich der Elbe gelegen. Die Gründung dieses befestigten Platzes dürften Reste einer frühgeschichtlichen Wallanlage sein. An der Westseite der Wallanlage führt eine steile Schlucht ins Elbtal, die heutige Straße nach Kleinzadel.

Der Ortsname wird von dem altsorbischen Wort „Zadel“ oder „Zadele“ abgeleitet und bedeutet „hinter dem Berge“. Zadel bezeichnet man als Gassendorf.

Das Kloster Altzella erwarb vor 1195 die Besitzrechte des Dorfes Zadel. Das Kloster besaß um 1213 einen Hof, der mit dem späteren Vorwerk identisch sein dürfte. Für dieses Kloster-Vorwerk mussten die Dorfbewohner von Zadel und Diera Frondienste leisten.

Das Ortsbild von Zadel wird geprägt durch die von weit her sichtbare Skt. Andreas Kirche. Bis 1991 bestand in Zadel eine Mittelschule die jetzt als Grundschule weitergeführt wird.

 

Das Weingut Schloss Proschwitz Prinz zur Lippe in Zadel ist mit das größte private Weingut in Sachsen. In Zadel selbst wird schon seit über 800 Jahre urkundlich verbrieft Weinbau betrieben. Nach 1990 baute Dr. Georg Prinz zur Lippe einen alten, in der LPG-Zeit verkommenen, Vier-Seiten-Hof zu einem modernen Weingut aus. Seit 1998 werden mit einer hochmodernen Keltereianlage die Trauben in Zadel verarbeitet. In Weinproben und Kellerführungen können erlesene Weine verkostet werden.

Im Ortsteil Zadel leben 171 Einwohner.