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WÖLKISCH


Wölkisch wurde erstmals 1315 erwähnt. Der Ort nimmt die beiden Täler am Oberlauf des Lommatzschbaches ein. Am südlichen Ortsrand befindet sich ein ehemaliger Steinbruch, wo Meißner Hauptgranit abgebaut wurde.
Durch den Ort führt heute die Bundesstrasse B 6 von Meißen nach Oschatz, die als damalige Poststraße Dresden - Leipzig  Bedeutung durch die Verstärkung des Fernhandels erlangte. Von der B 6 führt eine Straße nach Niederlommatzsch zur Elbfähre.

Das Ortsbild wird heute durch seine Vier- und Dreiseithöfe geprägt. Die vorhandenen Gebäude erzählen von der Geschichte des Ortes.
Der 1642 erstmals urkundlich erwähnte Gasthof "Herr Gevatter" diente den Fuhrwerken auf Ihrem Weg zwischen Dresden und Leipzig als Ausspanne und ist heute für viele Kraftfahrer Raststätte. Auch gab es eine Schmiede, die 1786 erbaut wurde. Ebenso befand sich die 1811 erstmals erwähnte Bockwindmühle bei Wölkisch. Die Mühle war 12 Meter hoch und besaß Jalousienflügel von 7 Metern Länge. Das dazugehörige Mühlengehöft dient heute als Wohngebäude. Die eigentliche Bockwindmühle wurde bereits vor dem Krieg abgerissen. Man erzählt, dass unter der Mühle ein Schatz vergraben lag. Gefunden wurde jedoch keiner.
Wölkisch besaß bis 1960 eine eigene Schule sowie bis 1990 auch einen eigenen Kindergarten.

Seit 1935 gehören die "Wölkisch-Häuser" (ehemals Gemeinde Naundorf) zusammen mit den Orten Oberlommatzsch und Windorf  zur Gemeinde Wölkisch bis diese 1974 mit der Gemeinde Zehren vereinigt wurde.
Wölkisch hat heute rund 200 Einwohner.