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NIESCHÜTZ


1239 wurde das Dorf Nitsvaz erstmals urkundlich erwähnt. Der alte Ortsname „Nitsvaz“ ist slawischen Ursprungs und deutet darauf hin, dass die Ansiedlung von einem Manne namens Nisvad gegründet wurde. Dieser Name bezeichnet einen Menschen, der keinen Streit liebte, also ein glückliches Dorf, das einen Friedfertigen zum Ahnherrn hat.

Nieschütz befindet sich am großen Elbbogen, mit der sehr bekannten „Rauhen Furt“ in einer sehr guten klimatischen Lage. Am Ortsrand erheben sich die Hänge des Golkwaldes sowie die Steilhänge des Terrassenweinbaues. Die Siedlungsform des Ortes besteht aus zwei Siedlungskernen, dem südlichen Teil und dem heutigen Ortskern mit dem Gosebach. Im östlichen Teil die Steilhänge des Golkwaldes mit den sich später angesiedelten Weinbergen.



Weit über die Grenzen unseres Umlandes ist Nieschütz auch für seinen Spargelanbau bekannt. Auf dem leicht sandigen Boden und begünstigt durch das milde Klima gedeiht der Spargel sehr gut. Zur Hauptsaison der Spargelernte, Anfang Mai bis Ende Juni, wird das edle Gemüse erntefrisch im Direktverkauf angeboten. Eine große Gärtnerei mit ihren ausgedehnten Gewächshausanlagen prägt neben den schmucken Wohnhäusern und dem Golkwald das Landschaftsbild.

In Nieschütz leben zur Zeit 608 Einwohner.