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NAUNDORF


Naundorf liegt nordwestlich des Eckardsberges. Es wurde im Jahr 1220 erstmals in einer Urkunde als „Nuvendorf“ (zum neuen Dorf) genannt. Das größte Gut wurde 1404 als Rittersitz erwähnt. Nach dem 2. Weltkrieg gab es im Ort sieben Bauernhöfe und vier Nebenerwerbswirtschaften, eine Gastwirtschaft und eine Böttcherei. Das Ortsbild wurde im Wesentlichen durch die Gründung der LPG im Jahr 1961 und den damit im Zusammenhang stehenden Bau von landwirtschaftliche Gebäuden geprägt. Bereits vor der Gründung der LPG entstand in Naundorf ein Stützpunkt der Maschinen-Traktoren-Station Schletta. Danach gehörten die Flächen von Naundorf, Windorf, Ober- und Niederlommatzsch zur LPG Typ III Wölkisch. Im Ort entstand ein Rinderstall und eine Mehrzweckhalle sowie ein Regenrückhaltebecken zur Beregnung der Gemüsefelder. Die Spezialisierung zur Aufbereitung und Vermarktung von Gemüse brachte viele Arbeitsplätze.



Naundorf ist heute ausschließlich Wohnort. Die Hallen des ehemaligen LPG-Geländes wurden umgenutzt. Ein Teil dient als Sitz der Freiwilligen Feuerwehr Niederlommatzsch. Das Regenrückhaltebecken hat sich zum Biotop entwickelt.
Naundorf war bis 1935 selbständige Gemeinde mit den Ortsteilen Hebelei und Göhrisch und danach zur Gemeinde Niederlommatzsch zugehörig, bis 1994 die Vereinigung dieser Gemeinde mit Zehren erfolgte. In Naundorf leben heute 108 Einwohner.