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GOLK


Golk wurde erstmals 1380 „am Kolke“ und 1385 (das Holz) „an dem Kolke“ (slawischer Ursprung) urkundlich erwähnt. Der Ort erhielt seinen Namen aufgrund seiner unmittelbaren Lage am Golkwald. Am Südwesthang des Golkwaldes befinden sich die Gebäude, Höfe und Winzerhäuser des Ortes. Am Steilhang des Golkwaldes wird seit Jahrhunderten Wein- und Obstbau betrieben.

Die Dorfform ist durch lockere Häuslerzeilen gekennzeichnet, die auf den Fluren von Nieschütz und Zadel errichtet wurden. 1828 wurde Golk erstmals als selbständiger Ort genannt. Die Weinbausiedlung bestand zunächst aus der westlichen Häuslerzeile (heute „Am Gosebach“) ehe 1928 die weiter östlich anschließende Zeile am Raupenberg und die „Taschenmühle“ hinzukamen. Von 1959 bis 1974 gehörte Golk zu Nieschütz und wurde danach zur Gemeinde Diera eingemeindet. Derzeit leben hier 160 Einwohner.


Durch Golk fließt der 6,7 km lange Gosebach in Richtung Nieschütz. Die Bezeichnung „Gosebach“ bezieht sich auf den 1205 erwähnten Weiler „Choza“. Hier am Gosebach siedelten sich zwei Mühlen an, die „Taschenmühle“ und die „Neumühle“. Die „Taschenmühle“ war noch bis 1945 in Betrieb. Die „Neumühle“ stellte um 1950 den Betrieb als Sägemühle ein, wurde aber noch bis 1975 als Schrotmühle genutzt. Ein Teil der Mühle wurde weiter als Gaststätte betrieben.

Der Golkwald, mit den „Heidengräbern“ und dem Nonnenstein, umfasst ein Gebiet von insgesamt 180 ha. Er ist ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel. Hier befinden sich auch die Ausflugslokale: das „Talhaus Golk“ und der „Winzerhof“.

 
Der Golkwald